Traumhaftes Laufwetter begleitete die zahlreich an den Start gegangenen Bergläuferinnen und Bergläufer aus Deutschland, Italien, Holland, Slowenien, Frankreich und Österreich beim diesjährigen Mauthner Alm–Lauf.
Auf der 7.700 m langen und mit 800 Höhenmetern sehr anspruchsvollen Strecke waren Ausdauer, Kraft und Selbstüberwindung mehr als gefragt. Manche Wettkämpfer liefen bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit, da es auch um Punkte für den Österreich- und Kärntnerberglauf-Cup ging.
Nicht nur Berglaufspezialisten lockte dieses Rennen an, sondern auch Top-Leute aus der Straßenlaufszene wie Weger Roman vom LC Villach oder den international sehr erfolgreichen Behindertensportler Kurz Michael aus dem Lesachtal.
Den Sieg bei den Männern holte sich bereits zum 7. Mal der Lokalmatador und Vize-Staatsmeister im Berglauf Hohenwarter Markus (LC Villach) aus Grafendorf in Kärnten, nachdem er tags zuvor den Sillian-Hochpustertaler Halbmarathon für sich entscheiden konnte!
Seine Zielzeit: 41,24 Min. Auf den Plätzen zwei und drei: Kozak Erwin (Kelag Energy Running Team) vor dem
Kötschacher Mörtl Michael (KAC).
Der mehrfache Halbmarathonmeister und EM-Teilnehmer Hohenwarter Markus ist derzeit wohl der beste Läufer Österreichs! Die Erfolge der letzten 3 Wochen bestätigen dies:
12. und bester Österreicher bei der Berglauf-Europameisterschaft in Telfes; 8. Platz und schnellster Österreicher beim Großglockner-Berglauf 2009; 1. Platz beim Sillian-Hochpustertaler Halbmarathon;
Schnellste Dame, mit einer Zeit von 50,40 Min. war die Kärntnerin Harder Sabine (RC-MTB ÖAMTC Möllbrücke) vor der Französin Silvie Tramoy (LC Villach) und der St. Veiterin Helga Tomaschitz
(LC-Vitus St.Veit).
Tramoy Silvie (Bildmitte)Die Mannschaftswertung gewann das Team von Kelag Energy Running Team (Kozak Sabine/Kozak Erwin/Wang Günter). Zweitplazierte Mannschaft war LC-Villach (Hohenwarter Markus/Weger Roman/
Tramoy Silvie) vor den italienischen Herren (Del Bon Miuri/Romano Matteo/Puntel Franco) vom
Team Pol.Timau-Cleulis.
Ein Beweis, daß mit Trainingsfleiß, Ausdauer und Selbstüberwindung immer wieder sportliche und persönliche Höchstleistungen zu erzielen sind, bewies vor allem der 79-jährige Robac Stefan aus Slowenien. Er schaffte die selektive Strecke in 76.45 Min.
Der Mini-Berglauf für Kinder und Schüler war dem erst 9-jährigem Lesachtaler Nils Kurz zu wenig.
Er schaffte die 800 Höhenmeter unter einer Stunde und ließ damit viele arrivierte Läuferinnen und Läufer
hinter sich.
Kinder und Schüler zeigten beim 6. Mini-Berglauf groß auf und boten den zahlreichen Zuschauern
ein spannendes Rennen.
Ergebnisliste unter:
www.oeav-obergailtal.atText/Fotos:
Korenjak Horst
OeAV-Obergailtal-Lesachtal